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Juvivo-Es lebe die Jugend!

Schwerpunkt 2011

Begleitung des BürgerInnen-Beteiligungsverfahrens zur Umgestaltung des Grätzels Maria v. Siege

Buergerinnenbeteiligungsverfahren

BürgerInnenbeteiligungverfahren Maria v. Siege

Um das Grätzel aufzuwerten, wurde von Seiten des Bezirks beschlossen, dass der Platz Maria vom Siege sowie der Dingelstedt- und der Haidmannspark bis zum Jahr 2013 umgestaltet bzw. adaptiert werden. Um die Bedürfnisse der BewohnerInnen bezüglich der räumlichen Gestaltung und Ausstattung des Platzes und der beiden Parks im Vorfeld zu erheben, fand bis Juni 2011 ein BürgerInnenbeteiligungsverfahren statt, welches von der GB*14-15 organisiert und durchgeführt wurde. Dabei hatten AnrainerInnen und NutzerInnen Gelegenheit, ihre Vorstellungen, Ideen und Wünsche für die Gestaltung und Nutzung der Freiflächen einzubringen. Da die Förderung von Beteiligungsprozessen zur Umgestaltung des öffentlichen Raums zu unseren Zielsetzungen zählt, beschlossen wir den Prozess, welcher aus 3 Workshops (Mai 2011) und einer Abschlussveranstaltung (Juni 2011) bestand, zu begleiten. Dies wurde von Seiten der Gebietsbetreuung und der anwesenden AnrainerInnen/NutzerInnen sehr begrüßt.

Angestauter Frust über die Situation am Platz

Vorstellung des FAIR-PLAY-TEAM-15.PLUS

Vorstellung des FAIR-PLAY-TEAM-15.PLUS

Aufgrund des hohen Konfliktpotenzials war es dann auch nicht verwunderlich, dass bei den Workshops der BürgerInnenbeteiligung viele erstmal ihren Unmut und den angestauten Frust über die Situation am Platz kundtaten. Die Änderungsvorschläge reichten von der Ansiedlung von Turmfalken gegen Ratten bis zum Wunsch den Ballspielkäfig aus Lärmschutzgründen in der Gürtelmittelzone zu platzieren. Bezüglich dieser Forderung konnte ein Kompromiss gefunden werden. Es wird nach dem Umbau einen kleineren Ballspielbereich direkt am Platz sowie einen größeren Ballspielkäfig in der Gürtelmittelzone geben.  Zudem wurde von den meisten Anwesenden – vorwiegend ältere autochthone Erwachsene – ein großes Bedürfnis nach Ruhe, Sicherheit und Ordnung geäußert. Dezidiert wurde von vielen Anwesenden eine verstärkte Präsenz des FAIR-PLAY-TEAM-15.PLUS gewünscht. Hier war es besonders wichtig, den BeschwerdeführerInnen unsere Ziele und Methoden näherzubringen, da diese vor allem eine schnelle und nachhaltige „Beseitigung der Störquellen“ forderten. Wir sagten aber zu, bei Bedarf vermittelnd einzugreifen. Aus diesem Grund wurde der Platz Maria vom Siege in Absprache mit dem Bezirk als „prioritärer“ Einsatzort definiert.

Dritter Workshop

Nachdem sich die Klärung unserer Ziele und Methoden im direkten Gespräch mit den BeschwerdeführerInnen schwierig gestaltete, wurde beschlossen eine offizielle Vorstellung des FAIR-PLAY-TEAMS beim 3. Workshop durchzuführen.